Dresden. Historischer Charme, große Gärten und jede Menge Potenzial: Die Landeshauptstadt Dresden bringt vier Immobilien in Klotzsche und Langebrück auf den Markt. Darunter sind drei denkmalgeschützte Villen, die bislang als Kindertagesstätten genutzt wurden. Die Mindestgebote reichen von 200.000 bis 1,04 Millionen Euro. Wer mitbieten möchte, hat bis zum 21. Januar 2027 Zeit.
Villa mit Geschichte: Darwinstraße 14 in Klotzsche
Um 1910 im Reformstil erbaut, bietet die denkmalgeschützte Villa rund 225 Quadratmeter Wohnfläche und weitere 201 Quadratmeter Nutzfläche. Zum 1.880 Quadratmeter großen Grundstück gehören ein Garten und ein Eckpavillon. Rund 960 Quadratmeter Grundstücksfläche sind als bebaut angegeben. Die ruhige Anliegerstraße ist von Villen geprägt. Das Mindestgebot liegt bei einer Million Euro.
Viel Grün für 1,04 Millionen Euro: Dörnichtweg 32
Diese neuklassizistische Villa aus dem frühen 20. Jahrhundert dürfte besonders Gartenfans begeistern. Auf rund 5.500 Quadratmetern Grundstücksfläche warten ein Gartenhaus und eine parkähnliche Grünanlage. Etwa 1.700 Quadratmeter sind als bebaut ausgewiesen, die Wohnfläche beträgt rund 429 Quadratmeter. Das denkmalgeschützte Gebäude diente ebenfalls als Kita.
Jugendstil trifft Natur: Jakob-Weinheimer-Straße 16
In Langebrück sucht ein weiteres Schmuckstück neue Eigentümer. Das um 1895 errichtete, unterkellerte Haus begeistert mit Jugendstilelementen, Zierfachwerk und verglasten Holzloggien. Es bietet rund 387 Quadratmeter Wohnfläche auf einem 1.490 Quadratmeter großen Grundstück. Das Mindestgebot für die ehemalige Kita liegt bei 570.000 Euro.
Waldteichstraße 8: Viel Potenzial ab 200.000 Euro
Etwas kleiner und ohne Denkmalschutz präsentiert sich das vierte Angebot in Klotzsche. Das leerstehende, unsanierte Einfamilienhaus von 1930 bietet rund 80 Quadratmeter Wohnfläche auf zwei Etagen, einen Keller und ein nicht ausgebautes Dachgeschoss. Das Grundstück umfasst etwa 855 Quadratmeter. Ein Abriss mit anschließendem Neubau ist grundsätzlich möglich, sofern sich dieser in die Umgebung einfügt. Die Vermessung eines noch unvermessenen Grundstücksteils müssen Käufer selbst bezahlen.
So funktioniert die Bewerbung
Alle vier Immobilien sind voll erschlossen und werden gegen Höchstgebot verkauft. Die Mindestpreise basieren auf marktorientierten Bewertungen. Gebote müssen bis Donnerstag, 21. Januar 2027, bei der Stadt Dresden eingehen. Ausführliche Exposés und Informationen zu den Ausschreibungen gibt es unter www.dresden.de/immobilien.



