Dresden-Cossebaude. Diese Fahrt dürfte einem 18-Jährigen noch lange in Erinnerung bleiben – und ziemlich teuer werden. Am frühen Freitagmorgen (23. Oktober 2026) krachte der junge Autofahrer mit einem Seat Ibiza gegen ein Brückengeländer. Doch damit nicht genug: Der Mann hatte mehr als 2,2 Promille Alkohol im Blut und besaß nicht einmal einen Führerschein.
Erst Pause, dann Crash und schließlich die Flucht
Gegen 5.55 Uhr war der 18-Jährige auf der Talstraße in Dresden-Cossebaude unterwegs. Auf Höhe des Gnomenstiegs legte er zunächst eine Pause ein und stoppte seinen Wagen. Als er anschließend seine Fahrt fortsetzen wollte, ging das gründlich schief. Statt unfallfrei weiterzufahren, landete sein Seat am Brückengeländer. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf rund 10.000 Euro. Immerhin: Verletzt wurde niemand. Doch statt direkt die Polizei zu verständigen, machte sich der junge Mann zunächst aus dem Staub. Offenbar meldete sich dann doch sein schlechtes Gewissen, denn wenig später wandte er sich selbst an die Beamten.
Mehr als 2,2 Promille und keine Fahrerlaubnis
Bei der anschließenden Kontrolle kam die ganze Misere ans Licht. Ein Alkoholtest zeigte mehr als 2,2 Promille an. Dazu stellte sich heraus, dass der 18-Jährige überhaupt keine Fahrerlaubnis besaß. Die Polizisten ordneten eine Blutentnahme an und erstatteten Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Der junge Mann muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Eine Fahrt, bei der am Ende immerhin eine Entscheidung richtig war: sich doch noch bei der Polizei zu melden.



