ASB und SafeDD starten die Kältehilfe in Dresden. Bis 30. November werden Sachspenden gesammelt. Auch Geld für Schlafsäcke und warme Mahlzeiten wird benötigt. Foto © Hannibal HanschkeASB und SafeDD starten die Kältehilfe in Dresden. Bis 30. November werden Sachspenden gesammelt. Auch Geld für Schlafsäcke und warme Mahlzeiten wird benötigt. Foto © Hannibal Hanschke

Dresden. Wenn Frost und Nässe Dresden erreichen, geraten Menschen ohne festen Wohnsitz schnell in Not. Der ASB-Regionalverband Dresden e.V., der ASB-Landesverband Sachsen und SafeDD (Straßensozialarbeit für Erwachsene) starten deshalb die „Kältehilfe für Dresden“. Die Partner verteilen warme Mahlzeiten, Schlafsäcke, Isomatten, wetterfeste Rucksäcke und Hygieneartikel. Bei Bedarf vermitteln sie auch Beratung. „Mit der Kältehilfeaktion möchten wir ganz konkret und unmittelbar helfen und den Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind“, sagt Hanna Wagner, Bereichsleiterin beim ASB-Regionalverband Dresden. Dafür werden Geld- und Sachspenden benötigt.

Bis zum 30. November nehmen acht ASB-Einrichtungen in Gorbitz, Gruna, Cotta, Cossebaude, Leuben, Schönfeld-Weißig und Kamenz Sachspenden an. Besonders gefragt sind Zahnpasta, Duschbad, Handdesinfektionsmittel und Einwegrasierer. Angenommen werden nur ungeöffnete, unbenutzte Produkte. Zudem sammelt der ASB über GoFundMe 4.500 Euro. 20 Euro finanzieren eine Isomatte, 50 Euro einen wetterfesten Rucksack, 150 Euro warme Mahlzeiten für zehn Menschen.

Bedarfsliste, Adressen der acht Annahmestellen und Spendenmöglichkeiten: www.asb-dresden-kamenz.de/kaeltehilfe

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