Eine 90-jährige Frau aus Coswig ist am Mittwochnachmittag Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden. Die Täter erbeuteten Bargeld, Münzen und Goldbarren im Gesamtwert von rund 12.000 Euro. Gegen 15.30 Uhr meldete sich eine unbekannte Frau telefonisch bei der Seniorin. Sie behauptete, deren Schwiegertochter sei schwer erkrankt und könne nur durch eine kostspielige Therapie gerettet werden. Unter diesem Vorwand brachte die Anruferin die 90-Jährige dazu, Wertgegenstände zusammenzusuchen und an einen Boten zu übergeben.
Der etwa 1,90 Meter große, schlanke und dunkel gekleidete Mann nahm die Wertsachen entgegen und verschwand. Erst im anschließenden Gespräch mit Angehörigen wurde der Betrug erkannt.
Auch in Radebeul versuchten die Täter mit derselben Masche eine 87-Jährige zur Herausgabe von Wertsachen zu bewegen. Sie hielt jedoch rechtzeitig Rücksprache mit ihrer Familie. Weitere Menschen in Meißen und Coswig erhielten Anrufe, bei denen angebliche Verkehrsunfälle von Angehörigen und notwendige Kautionszahlungen vorgetäuscht wurden. Sie reagierten richtig und zahlten nichts. Weitere Vermögensschäden entstanden nicht.



