Foto © Radebeul Aktuell (PS)Foto © Radebeul Aktuell (PS)

Die Zukunft des Lügenmuseum steht erneut im Fokus: Am 1. April um 17:30 Uhr lädt das Haus zum dritten „Runden Tisch“ ein. Hintergrund ist die von der Stadt ausgesprochene Kündigung, die aktuell für Unsicherheit über den Fortbestand sorgt.

Moderiert wird die öffentliche Gesprächsrunde von Anja Stein. Im Zentrum stehen konkrete Zukunftsperspektiven für das international bekannte Gesamtkunstwerk sowie die weitere politische Willensbildung zu dessen Unterstützung. Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sind eingeladen, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Das Lügenmuseum gilt seit Jahren als außergewöhnlicher Kulturort mit besonderem Profil und überregionaler Strahlkraft. Viele sehen in seinem Erhalt nicht nur die Sicherung eines kreativen Freiraums, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und demokratischen Diskussionskultur in Radebeul.

Im Anschluss an den Austausch folgt ab 19 Uhr ein ungewöhnliches Highlight: der „Weltlügenball“. Mit offener Bühne und Mitbring-Buffet soll er Raum für Begegnung, Austausch und kreative Beiträge bieten – ganz im Sinne des Hauses, das bewusst auf Beteiligung setzt.

Mit dem Runden Tisch verbindet sich die Hoffnung, neue Impulse für den Fortbestand des Museums zu setzen und die aktuelle Unsicherheit in konstruktive Perspektiven zu überführen.

Barrierefreiheit