Radfahrer können jetzt an einer Umfrage teilnehmen und Wünsche, Kritik und Erfahrungen einbringen. Foto © Maximilian SemschRadfahrer können jetzt an einer Umfrage teilnehmen und Wünsche, Kritik und Erfahrungen einbringen. Foto © Maximilian Semsch

Mehr als 30 Jahre nach seinem Start bekommt der Elberadweg frischen Schwung. Die beliebte Radroute, die als „D-Route 10“ zum Radnetz Deutschland gehört und auch für die Sächsische Schweiz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, soll in den kommenden drei Jahren umfassend weiterentwickelt werden. Unter dem Titel „Elberadweg Goes Future“ geht es um bessere Angebote, moderne Informationen und eine Route, die auch künftig zu den attraktivsten Radwegen Deutschlands zählt.

Zum Auftakt sind jetzt die Radfahrer selbst gefragt. Noch bis Anfang September sind zwei Befragungsteams entlang der gesamten Strecke unterwegs und sammeln Erfahrungen, Wünsche und Kritik. Wer nicht persönlich angesprochen wird, kann noch bis zum 31. Oktober 2026 online unter umfrage.elberadweg.de teilnehmen.

Projektmanagerin Heike Grunow will vor allem wissen, was Gäste am Elberadweg schätzen, wie sie ihre Tour planen und wo Verbesserungen nötig sind. Denn Reiseverhalten, Informationssuche und Buchungswege verändern sich – gleichzeitig wächst der Wettbewerb zwischen touristischen Regionen. Parallel nimmt das Projektteam die Infrastruktur entlang der Strecke genau unter die Lupe und untersucht, welchen wirtschaftlichen Effekt der Elberadweg für Städte und Gemeinden tatsächlich hat. Die Ergebnisse sollen ab 2027 in die Marken- und Produktentwicklung sowie in einen neuen Internetauftritt einfließen.

Ab 2028 ist zudem eine größere Online-Marketingkampagne geplant. Ob täglicher Arbeitsweg, entspannte Feierabendrunde oder mehrtägiges Bikepacking-Abenteuer: Wer den Elberadweg nutzt, kann jetzt direkt mitbestimmen, wie sich die Route in Zukunft entwickelt.

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