Radebeul. Kaum ist das Radebeuler Herbst- und Weinfest vorbei, wird bei Flacks GetränkeFeinkost & Vinothek schon das nächste Fass aufgemacht. Denn neben Federweißem und Wein gehört der Herbst längst auch dem Oktoberfest – und dafür stehen die Festbiere bereits kalt.
„Wir haben reichlich 300 verschiedene Biere im Sortiment“, sagt Marktleiter Rocco Springer. Allein sieben Oktoberfestbiere sind aktuell dabei: Klassiker großer bayerischer Brauereien ebenso wie Biere aus der Heimat. Mit Feldschlößchen und dem Kötzsch-Festbier vom Brauhaus Radebeul bekommt die Wiesn zu Hause auch einen sächsischen Einschlag. Das Radebeuler Festbier ist ein Märzen mit 5,5 Prozent Alkohol, ausgewogenem Malzcharakter und dezenter Hopfennote. Wer seine eigene kleine Oktoberfest-Runde plant, findet zudem Geschenksets und die beliebten bayerischen Sechserträger.
Doch im Bierregal hat sich einiges verändert. „Früher wurde deutlich mehr Pils verkauft, inzwischen greifen die Kunden immer häufiger zum Hellen“, sagt Birgit Zach. Damit liegt Flacks mitten im bundesweiten Trend: Helles kommt inzwischen auf rund zwölf Prozent Marktanteil. Noch stärker wächst allerdings eine andere Kategorie – alkoholfreies Bier. Ein regelrechtes „In-Bier“ sei aktuell Augustiner Alkoholfrei, erzählt Springer. Lange war es außerhalb Münchens schwer zu bekommen. „Das war teilweise wie früher: nur sechs Flaschen nehmen“, sagt er schmunzelnd. Bei Flacks steht es inzwischen konstant im Sortiment.
Und alkoholfrei bedeutet längst nicht mehr nur klassisches Pils. Fruchtige, hopfenbetonte Varianten legen ebenso zu wie außergewöhnliche Sorten. Sogar ein alkoholfreies Dunkelbier steht im Regal: Störtebeker dunkel alkoholfrei mit kräftig-malzigen Noten. Für Springer ist klar: Helles, Hefeweizen und alkoholfreie Spezialitäten werden die Bierregale weiter verändern. Fürs Oktoberfest darf es trotzdem ganz klassisch sein – nur eben gern auch mit einem Festbier aus Radebeul.


