Weingott Bacchus (Sascha Graedtke), Weinkönigin Luise Puhlmann laden ein. Foto © Sylvio DittrichWeingott Bacchus (Sascha Graedtke), Weinkönigin Luise Puhlmann laden ein. Foto © Sylvio Dittrich

Wein im Glas, Musik auf den Höfen, Theater zwischen Fachwerk und Elbwiesen: Vom 18. bis 20. September verwandelt sich Altkötzschenbroda wieder in eine riesige Festmeile. Das 34. Herbst- und Weinfest Radebeul trifft auf das XXIX. Internationale Wandertheaterfestival – und stellt 2026 alles unter ein großes Motto: „L’amore“.

Schon der Freitag startet mit einer Portion Festromantik. Um 17 Uhr beginnt am Weindorf am Kuffenhaus der Empfang der 37. Sächsischen Weinkönigin Luise Puhlmann und von Weingott Bacchus. Mit Künstlern und Musik zieht der Festumzug anschließend über den Dorfanger. Am Kirchplatz begrüßt Oberbürgermeister Bert Wendsche die Gäste, der Männerchor „Liederkranz 1844“ liefert den musikalischen Auftakt. Dazu gibt es Schmuckbrot und jungen Federweißen.

Danach gehört Altkötzschenbroda drei Tage lang den Genießern, Nachtschwärmern, Theaterfans und Familien. 18 internationale Theatergruppen bringen mehr als 50 Vorstellungen auf Straßen, Plätze und in Höfe. Dazu liefern 34 Bands und Musiker den Soundtrack zwischen Swing, Salsa, Chanson und Balkanbeat. Mit dabei sind unter anderem Babbutzi Orkestar, Uusikuu, Karpatt, Dobranotch, Monsieur Pompadour und das Duo Stiehler/Lucaciu.

Und natürlich dreht sich vieles um das, wofür Radebeul berühmt ist: Wein. Mehr als 40 Winzer schenken aus, dazu kommen herzhafte und süße Spezialitäten. Eine besondere Festival-Edition gibt es ebenfalls: einen 2025er Kerner von Andreas Kretschko mit einem von Künstler César Olhagaray gestalteten „L’amore“-Etikett.

Auf den Elbwiesen wird Kunst sogar zum Mitmachprojekt. Bei „Exprésate – Feuerdrillinge“ von César Olhagaray und Muriel Cornejo dürfen Besucher selbst Teil des Kunstwerks werden.

Wer zwischendurch mehr Tempo braucht, zieht weiter zum Rummel auf der Festwiese: Riesenrad, Break Dance, Autoscooter, Musikexpress, Kinderkarussell und Bungee-Trampolin sorgen für Jahrmarktgefühl direkt an der Elbe. Der Zugang zum Rummel über die Uferstraße ist kostenlos.

Auch beim Fest selbst gibt es eine gute Nachricht: Am Freitag ist der Eintritt frei. Samstag und Sonntag sind kostenpflichtig, Kinder bis einschließlich sechs Jahre kommen kostenlos hinein. Für die Anreise empfiehlt die Stadt wegen zahlreicher Sperrungen Bus und Bahn – besonders die S1 bis Radebeul-Kötzschenbroda und die Straßenbahnlinie 4.

Drei Tage Wein, Theater, Musik, Kunst und Rummel: Wenn über Altkötzschenbroda Lichter leuchten und auf den Höfen die Gläser klingen, zeigt Radebeul wieder eine seiner schönsten Seiten.

Programm, Eintrittspreise und Tickets:
www.weinfest-radebeul.de/tickets

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