Dr. Romy Donath, Leiterin des Kügelgen-Haus, das Dresdner Museum der Romantik mit eine Büste von Weber. Foto © BranczeiszDr. Romy Donath, Leiterin des Kügelgen-Haus, das Dresdner Museum der Romantik, mit einer Büste von Weber. Text & Foto © Branczeisz

Zwischen Weinbergen und Elbauen, dort wo das Licht weicher scheint und Geschichten der Romantik in der Luft liegen, beginnt die Spurensuche: Carl Maria von Weber, der bedeutende Komponist der deutschen Romantik, war eng mit Dresden und seiner Umgebung verbunden. Besonders mit der wildromantischen Natur des Keppgrunds in Dresden-Hosterwitz und in den Weinbergen von Radebeul, durch die der Musiker gerne wanderte, inspirierte ihn. Hier lebte er seine Sommerträume aus, atmete Natur und komponierte große Werke.

Zum 200. Todestag Webers am 5. Juni 2026 würdigt Sachsen gemeinsam mit Partnern aus Kultur, Wissenschaft und Tourismus das musikalische Erbe des Komponisten in einem ganzen Festjahr. Unter dem Motto „Romantik entdecken. Festjahr 2026“ wird der Romantiker neu erlebbar gemacht – in Konzerten, Ausstellungen, Stadtführungen, Vorträgen und Familienfesten.

Im Zentrum steht das Carl-Maria-von-Weber-Museum im Winzerhaus von Hosterwitz – einst Webers Rückzugsort, nun Denkmal mit Zukunft. Es wird ab März 2026 aufwendig saniert. Das Haus wird damit nicht nur baulich, sondern auch inhaltlich neu aufgestellt. Begleitet wird das Jubiläumsjahr durch Beiträge der Hochschule für Musik Dresden, deren innovatives Programm „Weber meets Jazz“ neue Klangwelten erschließt.

Das Festjahr zeigt, dass Romantik mehr ist als Vergangenheit. Es ist ein Impuls für eine moderne Kulturstadt – lebendig, inspirierend und tief verwurzelt im Elbland.


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