Hinter Frau Butter steckt mehr als ein Restaurantname: Das Familienunternehmen, dessen Namensgeberin selbst lachend sagt, sie sei „eigentlich nicht die Chefin“, feiert am 1. Juli bereits fünf Jahre Lokalgeschichte. Entdeckt wurde der Standort eher zufällig in der Corona-Zeit – inzwischen steht Frau Butter für frische Landhausküche, wechselnde Gerichte und den Anspruch, Stammgästen immer wieder etwas Neues auf die Karte zu bringen. Wichtig bleibt dabei das, was in der Gastronomie am Ende zählt: Es muss gut schmecken.
Dass hier nicht nur gekocht, sondern auch Kultur gelebt wird, liegt an der besonderen Biografie der Gastgeberin. Eigentlich kommt sie aus der Musik, ist Sängerin, Autorin, schreibt Theaterstücke, spielt Krimi-Dinner und engagiert sich mit einem Kindertheater seit Jahren für den Sonnenstrahl e.V. Auch im Lokal gab es bereits kleine Konzerte, Kabarettabende, Feiern und persönliche Ständchen zu Geburtstagen, Hochzeiten oder Jubiläen.

Stillstand passt nicht zum Haus. Deshalb soll nun auch das Thema Frühstück stärker in den Blick rücken. Die Nachfrage sei da, das Team wolle einen Versuch starten – mit viel Herz, cleverer Planung und der Energie einer Frau Butter, die „sowieso für drei rennt“. Ihr Appell bleibt klar: Radebeul entdecken, genießen und bleiben – zwischen Gaststätten, kleinen Geschäften, Museen, Landschaft und Wein.


