Karl May Fest Radebeul - vlnr. Schultz, Supaman, Leipold - Karl May Museum Radebeul - Foto © Radebeul Aktuell (PS)Karl May Fest Radebeul - vlnr. Schultz, Supaman, Leipold - Karl May Museum Radebeul - Foto © Radebeul Aktuell (PS)

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Die Karl-May-Festtage 2026 hatten für das Karl-May-Museum einen besonderen Moment parat: Mit Supaman stand ein international gefeierter Hip-Hop-Artist im Mittelpunkt, der Pow-Wow-Gesang, Rap und indigene Erzähltradition verbindet. Sein Besuch war für die Organisatoren mehr als ein Programmpunkt – über Jahre lief bereits ein Video des Musikers in der Ausstellung, nun teilte er seine Perspektive persönlich in Radebeul. Supaman zeigte sich beeindruckt vom Museum und davon, wie indigene Kultur weltweit erzählt wird.

Gleichzeitig nutzte das Museum die Festtage, um einen neu gestalteten Raum in der Villa Bärenfett zu eröffnen. Genau hier begann 1928 die erste Ausstellung über indigene Menschen Nordamerikas. In den vergangenen Monaten wurde der Bereich entkernt, technisch modernisiert und neu inszeniert.

Entscheidend ist dabei der neue Ansatz: Die Dauerausstellung entsteht künftig nicht mehr nur über indigene Kulturen, sondern gemeinsam mit Partnern aus Nordamerika.

Das Museum setzt weiter auf seine besondere Schatzkammer-Atmosphäre, will sie aber zeitgemäßer erzählen. Bis zur geplanten Eröffnung des neuen Empfangsgebäudes am 1. Juli 2027 soll Raum für Raum folgen. Auch Karl May im Film soll künftig eine größere Rolle spielen – sogar mit Videowand an der Meißner Straße.

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