Betreuungskraft Linda Bednors und Pflegefachkraft André Frank geben Einblicke in die Johanniter-Tagespflege im Wohnpark am Spitzhaus. Dort beginnt der Tag früh – und alles andere als eintönig. Gegen 8 Uhr kommen bis zu 15 Tagesgäste an, gebracht von Angehörigen, vom Fahrdienst oder aus dem Wohnen mit Service nebenan. Nach dem Frühstück gehört die Zeitungsschau fest dazu. Für viele ist sie ein wichtiger Moment, weil ihnen das Lesen schwer fällt oder sie keine Tageszeitung mehr haben.
Danach startet ein Programm, das sich nach den Tagesgästen richtet: Kreatives Gestalten, Kuchenbacken nach Saison, Obstsalat, Sitzgymnastik, Spaziergänge und Gedächtnistraining. Auch medizinische Unterstützung ist nach Bedarf eingebunden – von der Medikamentengabe über das Blutzuckermessen bis zur Insulinversorgung.
Besonders beliebt sind Musik, Volkslieder und spontane Ausflüge. Wenn das Wetter passt , geht es auch mal kurzfristig nach Moritzburg zum Schloss oder ans „Rotes Haus“. Nach dem Mittagessen, bei dem zwischen zwei Gerichten gewählt oder gelegentlich auch selbst gekocht wird, beginnt die Mittagsruhe. Für die Tagesgäste gibt es einen Ruheraum. Wer will, kann Fernsehen schauen, Konzerte anhören oder einfach reden.
Tiergestützte Angebote sorgen zusätzlich für Nähe: Hund Eddie ist regelmäßig dabei, ab und an sind Kaninchen vom Tierschutz Großenhain zu Gast.
Interessierte können die Tagespflege in Radebeul Ost an einem bis zu fünf Tagen nutzen – ein Probetag ist möglich.
Mehr informationen über oder Anmeldungen sind direkt hier möglich:
https://www.johanniter.de/juh/lv-sn/rv-meissen-mittelsachsen/


