Mit Hufschlag, Livemusik und viel Applaus zog am Sonntag die große Sternreiterparade der 33. Karl-May-Festtage tausende Besucher an die Meißner Straße rund um das „Weiße Roß“. Moderiert von Schauspieler Manuel Schöbel, verwandelte sich die Strecke in eine Bühne für echte Ausdauerleistungen, emotionale Momente und gelebte Westerntradition. Besonders gefeiert wurden die Sieger des diesjährigen Distanzritts, die teils mehrere Tage unterwegs waren, um pünktlich in Radebeul einzureiten.
Den ersten Platz sicherte sich die Grand Tamino Ranch mit Sandra Mader, Franziska Zwicker, Thomas Meier, Uwe Fortenbacher, Manuela Dankert und Antje Häfele. Gemeinsam ritten sie mit ihren Pferden Smarty, Prinz, Luego, Peppy, Enya und Balea beeindruckende 197,1 Kilometer in sechs Tagen. Die Route führte von Rackwitz bei Leipzig über Bennewitz, Collm, Meißen und Niederau bis nach Wahnsdorf.
Auf Platz zwei landete Horse Travel Sachsen. Andrea Seidel, seit 1994 Teil der Sternritte und bekannte Meisterin im berittenen Bogenschießen, war gemeinsam mit Detlef Tutschkus, Amrit Forker Tutschkus, Peter Bartha, Ulrike Friedrich, Kerstin Krienke und Antje Krisch unterwegs. Mit ihren Pferden Cojack, Smokey, Jacksie, Jasmin, Drops, Emma und Ginny legten sie 140 Kilometer vom Zittauer Gebirge über die Lausche, Krasna Liepa in Tschechien und die Hexenburg zurück.
Den dritten Platz holten Rita Schmidt und Alina Jungbauer. Besonders bemerkenswert: Rita Schmidt nimmt bereits seit dem allerersten Sternritt teil. Mit den Pferden Kira und Roxy meisterten sie die 122 Kilometer lange Strecke von Sohland über Ullersdorf bis nach Radebeul.



