Meißen. Sieben Hallen, unzählige Wege – damit soll am Franziskaneum Schluss sein. Seit 21. September wird das Baufeld am Ludwig-Richter-Berg vorbereitet, am 6. Oktober folgte der erste Spatenstich mit Oberbürgermeister Markus Renner, Bürgermeister Sebastian Schöne, Baudezernent Albrecht Herrmann, Kultusminister Conrad Clemens, Schulleiterin Heike Zimmer und den Fraktionsvorsitzenden.
10,43 Millionen Euro kostet die Dreifeldhalle. 5,8 Millionen kommen vom Freistaat, 2,79 Millionen aus dem Bundes-Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. Bisher pendeln die Schüler für Sport zwischen sieben Hallen. Alte Werkstätten und Garagen sind abgerissen, weitere Rodungen waren wegen der Verzögerung nötig; Stadtwerke und Abwasserbetrieb bereiteten die Anschlüsse vor. Der Neubau besteht aus Sporthalle, Wirtschaftstrakt und Gymnastikgebäude. Drei Felder sind abtrennbar, die Tribüne fasst 150 Zuschauer. Dazu kommen Umkleiden, Lehrer- und Geräteräume sowie ein Gymnastikraum. 33 Meter weit spannen Stahl-Fachwerk-Binder das Dach.
Der Zugang entsteht an der Ludwig-Richter-Straße, der Fluchtweg führt zur Großenhainer Straße. Parkplätze, Fahrradständer, Sitzplätze, Ballsportfeld und Außentreppe sind geplant. Abends können Vereine hinein. Eine PV-Anlage soll den gesamten Komplex mit Strom versorgen.



