Eher Laufen als Schwimmen war im letzten Drittel des Schlossteiches angesagt. Er müsste dringend entschlammt werden. Foto © BranczeiszEher Laufen als Schwimmen war auf dem letzten Drittel des Schlossteiches angesagt. Er müsste dringend entschlammt werden. Foto © Branczeisz

Der Schloss-Triathlon Moritzburg hat am Sonntag ein erfolgreiches und weitgehend störungsfreies Wettkampfwochenende abgeschlossen. Bei April-Bedingungen gingen am Sonntag noch einmal 1.055 Athletinnen und Athleten an den Start – so viele wie nie zuvor. Allein beim Jedermann-Triathlon waren 555 Teilnehmer dabei, auf der olympischen Distanz weitere 500.

Trotz eines kurzen, aber kräftigen Windfeldes verliefen die Wettbewerbe ohne größere Zwischenfälle. Lediglich eine Schwimmerin zog sich im Teich eine Schnittverletzung durch eine Scherbe zu. Schwere Verletzungen blieben nach Angaben der Organisatoren aus.

Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte das Wetter. Aufgrund vorhergesagter Windböen von mehr als 45 Kilometern pro Stunde entschieden die Kampfrichter am Sonntagmorgen, Scheibenräder aus Sicherheitsgründen nicht zuzulassen. Die Maßnahme sollte vor allem auf den offenen Streckenabschnitten für mehr Sicherheit sorgen.

Bei den Organisatoren überwog nach dem Zieleinlauf die Freude. Die Rekordbeteiligung sei ein starkes Zeichen für die Entwicklung der Veranstaltung. Während nun zunächst Aufräumarbeiten, Erholung und ein gemeinsamer Dank an die zahlreichen Ehrenamtlichen auf dem Programm stehen, richtet sich der Blick bereits nach vorn.

Cheforganisator Jens Kafka plant bereits die Jubiläumsausgabe im kommenden Jahr. Dann wird der Schloss-Triathlon zum 25. Mal ausgetragen. Erste Ideen gibt es bereits: Geplant ist die Einführung einer Kinderstrecke. Wie diese konkret aussehen wird, ist noch offen. Fest steht jedoch, dass das Jubiläum weitere neue Akzente setzen soll.

Barrierefreiheit