Ein Messfahrzeug von SachsenNetze scannt demnächst Radebeuls Straßen. Foto © SachsenNetzeEin Messfahrzeug von SachsenNetze scannt demnächst Radebeuls Straßen. Foto © SachsenNetze

Radebeul. In Radebeul ist demnächst ein ungewöhnliches Messfahrzeug der SachsenNetze unterwegs. Auf dem Dach sitzt Vermessungstechnik, die beim Fahren Straßen und Umgebung dreidimensional erfasst. Aus Bild- und Laserscandaten entsteht ein hochauflösendes, georeferenziertes 3D-Abbild des Straßenraums.

Das Verfahren heißt „Mobile Mapping“. Es liefert nicht nur Ansichten, sondern erlaubt später am Bildschirm auch Messungen von Entfernungen, Höhen und Abständen. Für SachsenNetze ist das vor allem bei der Planung von Netzanschlüssen, Bauvorhaben, Trassen und Instandhaltungsmaßnahmen hilfreich. Viele Prüfungen lassen sich dadurch vorbereiten, ohne dass jedes Mal Mitarbeitende vor Ort fahren müssen. Das spart Zeit und erleichtert die Abstimmung mit Kommunen und Partnern.

Gefilmt wird dabei nicht: Laut SachsenNetze werden keine Videos aufgezeichnet. Personen und Fahrzeuge werden vollständig verpixelt, die Daten sind nicht öffentlich zugänglich. Das Spezialfahrzeug bleibt überwiegend im öffentlichen Straßennetz; Sperrungen oder besondere Verkehrsmaßnahmen sind nicht nötig. Die 3D-Vermessung des Netzgebiets läuft seit Sommer 2026 und wird 2026 und 2027 schrittweise fortgesetzt. Termine können sich wetterbedingt kurzfristig verschieben.

Weitere Informationen und Termine finden Sie unter www.Sachsen-Netze.de/vermessung

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