Radebeul. Während viele Klassenzimmer und Gruppenräume in den Sommerferien leer bleiben, wird hinter den Türen kräftig gearbeitet. Das Hochbauamt der Stadt Radebeul nutzt die unterrichtsfreie Zeit vom 6. Juli bis 14. August 2026 sowie die Schließzeit der Kitas und Horte vom 27. Juli bis 7. August für zahlreiche Bau- und Instandsetzungsarbeiten. Insgesamt investiert die Stadt nach den derzeit genannten Kosten rund 356.500 Euro. Die Maßnahmen reichen von neuen Bodenbelägen und Malerarbeiten bis zu Brandschutz, Schallschutz und Fassadensanierungen.
Große Arbeiten an der Grundschule Niederlößnitz
Besonders umfangreich fallen die Arbeiten an der Grundschule Niederlößnitz aus. Für rund 27.000 Euro wird der Brandschutz verbessert. Dazu entstehen zusätzliche Fluchtwege als sogenannte Bypasslösung. Nach einem Wasserschaden saniert die Stadt außerdem den Umkleide- und Sanitärbereich der Turnhalle. Dafür sind rund 72.000 Euro vorgesehen. Weitere 19.000 Euro fließen in die Absturzsicherung durch eine Verkleidung des Geländers. Insgesamt werden an der Schule damit etwa 118.000 Euro investiert.
Neue Böden und sanierte Fassade
An der Grundschule Oberlößnitz stehen Bodenbelagsarbeiten für rund 5.500 Euro auf dem Programm. Auch in der Grundschule Kötzschenbroda wird der Boden erneuert: Die Aula erhält für rund 22.000 Euro einen neuen Belag. An der Giebelseite wird zudem die Fassade für etwa 62.000 Euro saniert. Hinzu kommt die Sanierung der Grundleitungen im Toilettentrakt, die nach aktuellem Stand rund 15.000 Euro kostet. Die Oberschule Kötzschenbroda bekommt Außenjalousien. Rund 30.500 Euro investiert die Stadt dort in einen besseren Sonnenschutz. In der Oberschule Radebeul Mitte werden für etwa 4.000 Euro Bodenbeläge erneuert. Weitere rund 5.500 Euro sind für Malerarbeiten eingeplant.
Mehr Schallschutz und neues Licht im Lößnitzgymnasium
Im Lößnitzgymnasium stehen Schallschutzmaßnahmen, neue LED-Leuchten und Malerarbeiten an. Dafür sind insgesamt rund 62.000 Euro vorgesehen. Zusätzlich wird für etwa 12.500 Euro der Parkettboden in der Aula aufgearbeitet.
Arbeiten in Kitas und im Schillerhort
Auch die Schließzeiten der Kindertagesstätten werden genutzt. In der Kita Naundorf setzt die Stadt die Ausgabeküche instand, verbessert den Schallschutz im Krippenbereich und lässt Bodenbeläge erneuern. Die Arbeiten kosten rund 13.500 Euro. In der Kita Spatzen werden für etwa 5.000 Euro die Kinder-WCs überarbeitet. Im Schillerhort stehen Elektroinstallationsarbeiten in der Küche für rund 1.000 Euro an. Parallel zu den Baumaßnahmen erfolgen in den Schulen und Kindertagesstätten die jährlichen Grundreinigungen. Damit sollen Kinder, Erzieher und Lehrer nach den Ferien in einer frischen Lern- und Betreuungsumgebung starten können. Die nächsten Arbeiten sind bereits geplant: Weitere Maßnahmen sollen in den Herbstferien folgen.



