Der erste Alarm ging am 18. Juli gegen 16.30 Uhr von der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße in Radebeul ein. Foto © Roland HalkaschDer erste Alarm ging am 18. Juli gegen 16.30 Uhr von der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße in Radebeul ein. Foto © Roland Halkasch

Am späten Samstagnachmittag haben gleich zwei Dachbrände die Feuerwehren in Radebeul und Coswig beschäftigt. In beiden Fällen brannten die Dächer von Einfamilienhäusern. Auffällig: Auf beiden Gebäuden waren Solaranlagen verbaut, die direkt in die Dachziegel integriert waren. Ob ein technischer Defekt die Feuer ausgelöst hat, ist noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt.

Der erste Brand wurde am 18. Juli 2026 gegen 16.30 Uhr an der Dr.-Rudolf-Friedrichs-Straße in Radebeul gemeldet. Als die Freiwilligen Feuerwehren aus Radebeul und Moritzburg eintrafen, schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass sich das Feuer weiter im Haus ausbreitete. Trotzdem mussten Teile des Daches geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu finden und vollständig abzulöschen.

Die Löscharbeiten waren nicht einfach. Die Straße ist an dieser Stelle sehr schmal, weshalb der Fahrer der Drehleiter sein Fahrzeug millimetergenau auf das Grundstück manövrieren musste. Erst dort konnte die Leiter sicher aufgebaut und für den Angriff von oben eingesetzt werden.

Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau verletzt. Wie schwer ihre Verletzungen sind, wurde bislang nicht mitgeteilt.

Fast zur gleichen Zeit brannte auch der Dachstuhl eines Einfamilienhauses am Buschweg in Coswig. Auch dort war eine in das Dach eingebaute Solaranlage betroffen. In beiden Häusern entstand erheblicher Schaden. Eine genaue Schadenssumme steht noch nicht fest.

Barrierefreiheit