Organisator Peter Gamer ist selbst Radebeuler. Foto © privatOrganisator Peter Gamer ist selbst Radebeuler. Foto © privat

Am kommenden Sonntag verwandelt sich die Festwiese in Radebeul-Altkötzschenbroda erneut in einen besonderen Treffpunkt für Motorradbegeisterte. Direkt an der Elbe, unweit des Angers, kommen Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer aus ganz Sachsen zusammen, um gemeinsam einen außergewöhnlichen Gottesdienst zu feiern. Der findet wegen der Hitze allerdings nicht unter freiem Himmel, sondern kurzfristig in der Lutherkirche statt.

Die Veranstalter rechnen mit mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die teilweise auch aus anderen Bundesländern anreisen. Gleichzeitig sind ausdrücklich auch interessierte Besucherinnen und Besucher ohne Motorrad eingeladen. „Alle sind herzlich willkommen“, betont Initiator Peter Gamer aus Radebeul. Der Prädikant der Sächsischen Landeskirche wird den Gottesdienst selbst gestalten und die Predigt halten.

Vorbereitet wurde die Veranstaltung in den vergangenen Monaten von einem engagierten Team rund um Dierk Backmeier aus Dresden. Die Helfer treffen sich regelmäßig im Dresdner Biker-Bibelkreis. Organisiert wird der Gottesdienst vom Verein christlicher Motorradfahrer Sachsen (CMS).

Auf die Gäste wartet ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik des Leipziger Liedermachers und Sängers Lukas Reiner samt Band. Dazu gibt es Leckeres vom Grill, kühle Getränke sowie zahlreiche Gelegenheiten für Gespräche rund um Motorräder und gemeinsame Erlebnisse. Von Ein- bis Sechszylinder-Bikes wird auf der Festwiese vieles zu sehen sein. Als Bühne dient erneut ein großer Sattelauflieger, daneben laden Sitzplätze unter Sonnenschirmen zum Verweilen ein.

Im Mittelpunkt steht jedoch die christliche Botschaft. Für Peter Gamer ist der Gottesdienst bewusst als missionarische Veranstaltung angelegt. Ziel sei es, Menschen anzusprechen, die bislang wenig oder keinen Bezug zum christlichen Glauben haben. Sollte das Wetter wider Erwarten nicht mitspielen, wird die Veranstaltung abgesagt. Die Anwohner bitten die Organisatoren bereits jetzt um Verständnis für eine zeitweise höhere Lautstärke. Wer neugierig ist, kann es wie viele Besucher im vergangenen Jahr machen: vorbeikommen, staunen und ins Gespräch kommen.

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