Geplant ist das Bauende für November 2026 – rechtzeitig vor der beliebten „Görnischen Weihnacht“. Foto © Stadt MeißenGeplant ist das Bauende für November 2026 – rechtzeitig vor der beliebten „Görnischen Weihnacht“. Foto © Stadt Meißen

Die Görnische Gasse in Meißen wird ab dem 1. Juni erneut zur Baustelle. Nachdem 2025 bereits der untere Abschnitt zwischen Hundewinkel und Schlossergasse grundhaft erneuert wurde, startet nun der Ausbau des oberen Bereichs bis zum Jüdenberg. Gemeinsam mit den Meißner Stadtwerken und dem Eigenbetrieb Abwasser modernisiert die Stadt damit eine der bekanntesten Straßen der Altstadt umfassend. Den Auftrag übernimmt die STRABAG AG aus Meißen.

Bei der Sanierung setzt die Stadt auf eine Kombination aus historischem Charme und moderner Bauweise. Vorhandene Natursteinmaterialien wie Granitborde, Polygonpflaster und das typische rote Kopfsteinpflaster werden wiederverwendet. Durch eine gebundene Bauweise sollen Fußgänger und Fahrzeuge die Straße künftig dennoch deutlich besser nutzen können. Zusätzlich wird die öffentliche Straßenbeleuchtung erneuert.

Die Kosten für den Straßenbau liegen bei rund 456.900 Euro und werden teilweise über eine Bedarfszuweisung aus dem kommunalen Straßenbaubudget finanziert. Auch die Versorgungstechnik wird komplett modernisiert: Die Stadtwerke tauschen Trinkwasserleitungen aus, verlegen neue Fernwärmeleitungen und erneuern Niederspannungskabel. Parallel ersetzt der Eigenbetrieb Abwasser alte Mischwasserhausanschlüsse.

Die Bauarbeiten sollen bis November 2026 abgeschlossen sein – rechtzeitig vor der beliebten „Görnischen Weihnacht“. Vorher lädt die Künstlergasse am 30. Mai noch einmal zur Langen Nacht ein. Während der Bauzeit bleibt der Abschnitt zwischen Schlossergasse und Jüdenberg voll gesperrt. Die Umleitung führt über Fleischergasse und Rosengasse.

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