Anzeige
„Vergrößerte Rachenmandeln, Polypen, Allergien, immer wiederkehrende Infekte – wir haben immer wieder Kleinkinder, aber auch Erwachsene, die genau damit zu uns kommen“, erklärt die Radebeuler Heilpraktikerin Theresa Scholz. Die Folgen seien oft dauerhaft belastend. Viele Betroffene hätten ständig Infekte, schlafen schlecht oder bekommen schlecht Luft. Nicht selten würden die Mandeln schließlich herausoperiert. „Das bedauere ich sehr“, sagt Scholz. „Denn die Rachenmandeln gehören zum lymphatischen System, dem sogenannten lymphatischen Rachenring – und dort sitzt ein wichtiger Teil unseres Immunsystems.“
Die Mandeln seien so etwas wie kleine Wächter des Körpers. „Bevor Viren oder Bakterien überhaupt tiefer in den Körper gelangen, werden sie dort noch einmal abgefangen.“ Problematisch werde es vor allem dann, wenn Menschen dauerhaft durch den Mund atmen. „Wenn man eine starke Mundatmung hat, geht kalte oder auch zu warme Luft ungefiltert direkt an den Rachen heran. Dadurch stehen die Mandeln ständig unter Druck, arbeiten permanent und entzünden sich leichter.“
Dabei sei der Mund ursprünglich gar nicht zum Atmen gedacht. „Der Mund ist zum Kauen da. Die Nase ist zum Atmen da“, betont Theresa. Die Nase und die Nasennebenhöhlen hätten wichtige Schutzfunktionen. „Sie temperieren die Luft, die Härchen filtern Staub und andere Partikel heraus. Selbst das Niesen gehört zu diesem natürlichen Schutzmechanismus.“
Wenn die Mandeln wegen der dauerhaften Mundatmung irgendwann gar nicht mehr abschwellen können, entstünden häufig weitere Beschwerden. „Dann bekommen Betroffene Schluck- und Atemprobleme. Daraus resultieren Schlafprobleme und teilweise sogar Sprachprobleme.“ Viele schnarchen, fühlen sich morgens nicht erholt und kämpfen ständig mit neuen Infekten. „Gerade bei Kindern sehen wir oft Mittelohrentzündungen oder Hörprobleme. Sie werden lauter, fragen Dinge häufiger nach oder haben Konzentrationsschwierigkeiten.“ Auch vermehrte Karies könne durch die Mundatmung entstehen, weil die Schleimhäute dauerhaft austrocknen.
Für Theresa Scholz steht deshalb fest: „Die Ursache ist die Atmung. Die vergrößerten Mandeln sind oft nur die Folge.“ Genau dort müsse die Behandlung ansetzen. „Wir müssen wieder in die korrekte Atmung hinein.“
Unterstützen könne dabei unter anderem der sogenannte „Balancer“ aus der Detosophie. „Umgangssprachlich kann man ihn sich ein bisschen wie eine Zahnschiene mit Trainingseffekt vorstellen“, erklärt Scholz. Auf den ersten Blick sehe er zwar wie eine klassische Schiene für Ober- und Unterkiefer aus, tatsächlich trainiere er jedoch die Zunge wieder in ihre physiologisch richtige Position. „Dadurch kommen viele Schritt für Schritt vom Mundatmen weg und finden zurück in eine natürliche Nasenatmung.“
Der Balancer helfe dem Körper dabei, sich wieder an gesunde Bewegungs- und Atemmuster zu erinnern. „Viele merken erst dann, wie entspannt Atmen eigentlich sein kann.“ Wichtig sei jedoch immer das Gesamtbild. „Ausreichend trinken, Bewegung und frische Luft gehören genauso dazu“, sagt Scholz. Denn oft beginne Gesundheit bei ganz grundlegenden Dingen – wie der richtigen Atmung.
Kontakt:
Theresa Scholz – Ganzheitliche Therapie
info@ganzheitlich-therapie.de
0172 932 1183


