Die August-Bebel-Straße in Radebeul ist bis Ende 2026 voll gesperrt. Foto © BranczeiszDie August-Bebel-Straße in Radebeul ist bis Ende 2026 voll gesperrt. Foto © Branczeisz

Radebeul. Auf der August-Bebel-Straße in Radebeul geht seit Montag, 12. Oktober, nichts mehr: Zwischen Karl-Marx-Straße und Schillerstraße ist die Fahrbahn voll gesperrt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 dauern. Die Stadt lässt auf dem Abschnitt die Asphaltdecke austauschen und die Straßenentwässerung erneuern. Gleichzeitig bekommen die beiden Bushaltestellen „August-Bebel-Straße“ erhöhte Bordsteine und taktile Randstreifen. So sollen Fahrgäste mit Rollstuhl, Rollator oder Sehbehinderung künftig leichter ein- und aussteigen können.

Eine Haltestelle wechselt außerdem ihren Standort: In Richtung Stadtzentrum rückt sie näher an die Bertolt-Brecht-Straße. Am bisherigen Platz lassen sich laut Stadt keine barrierefreien Busborde einbauen. Während der Bauarbeiten gibt es einen Ersatzhalt an der Karl-Marx-Straße. Auch unter der Fahrbahn wird gearbeitet: Die Wasser Abwasser Betriebsgesellschaft Radebeul + Coswig saniert die Abwasserhausanschlüsse. Den Tiefbau übernimmt HEF Flottmann aus Wachau-Lomnitz. Die Firma ist bereits an der benachbarten Waldstraße im Einsatz. Für Autofahrer bleibt der betroffene Abschnitt bis zum geplanten Bauende tabu.

Barrierefreiheit