Moritzburg. Ein Hauch Okinawa zieht durch Friedewald: Der Kunstsommer 2026 am Roten Haus biegt auf die Zielgerade ein – und zum Finale wird es noch einmal besonders farbenfroh. Nach ausgebuchten Workshops und gut besuchten Ausstellungen rückt am Wochenende die japanische Inselwelt mitten nach Moritzburg.
Im Mittelpunkt stehen florale Werke der Künstlerin Arakaki Yuuka, die eigens aus Okinawa nach Sachsen gekommen sind. Ihre farbintensiven Arbeiten verbinden Blumenmotive mit der traditionellen Bildsprache ihrer Heimat. Am 22. und 23. August ist die Künstlerin sogar selbst im Roten Haus zu Gast. Doch Kunst gibt es diesmal nicht nur an der Wand. Die ebenfalls aus Japan angereiste Ryūkyū-Tänzerin Natsuki Yonamine bringt traditionelle Tänze aus Okinawa nach Friedewald. Mit Requisiten, fein abgestimmten Bewegungen und Musik erzählt „Kasaele“ von den Gefühlen eines jungen Mädchens. Dazu erklingt mit „Hatomabushi“ ein bekanntes Volkslied der Yaeyama-Inseln.
Die Performances begleiten das Kunstwochenende am Samstag sowie am Sonntag um 17 Uhr. Ein außergewöhnlicher Endspurt für einen Kunstsommer, der zeigt, wie nah sich Moritzburg und Japan plötzlich sein können.



