Marco Stelter hat Gastronomie im Blut. Der 47-Jährige, gebürtig aus Großenhain und seit 25 Jahren in Radebeul-Lindenau zu Hause, ist eng mit einem der bekanntesten Orte der Stadt verbunden: dem Spitzhaus. 1999 führte ihn der Weg dorthin – zunächst, weil der tägliche Pendelweg zu anstrengend wurde. Aus einer Wohnungssuche wurde eine Lebensentscheidung.
Gelernt hat Stelter Restaurantfachmann, später arbeitete er als Oberkellner, bildete Lehrlinge aus, wurde Restaurantleiter und Geschäftsführer. Nach einer kurzen Pause 2023 ist er nun zurück – als Gastgeber, Planer und Begleiter für Veranstaltungen. Sein Anspruch: Jede Feier soll sich so anfühlen, als wäre es seine eigene.
Privat testet Stelter gern Gastronomie und achtet dabei besonders auf ehrliches Handwerk. Perfektion sei nicht alles, sagt er – entscheidend sei, ob Küche und Service mit Liebe hinter dem stehen, was sie tun.
Jetzt will Stelter einen Schritt weitergehen: Er möchte sächsische Weinhoheit werden. Für ihn ist die Zeit reif, dass auch ein Mann in diese traditionsreiche Domäne vordringt.
Sein Ziel: Sachsens Wein bekannter machen, andere Anbaugebiete besuchen und zeigen, dass die kleinen Mengen aus Sachsen große Qualität haben. Beim Lieblingswein bleibt er bodenständig: schmeckt oder schmeckt nicht – gern trocken, fruchtig und mit feiner Säure.



