Schloss Wackerbarth sorgt erneut für internationale Aufmerksamkeit und setzt den Erfolgskurs der sächsischen Weinwirtschaft eindrucksvoll fort. Gleich mehrere Spitzenweine und Sekte aus Radebeul wurden bei den renommiertesten Weinwettbewerben der Welt mit Gold ausgezeichnet. Die Prämierungen bei der Austrian Wine Challenge (AWC) Vienna 2026 und beim internationalen Weinpreis Mundus Vini unterstreichen die hohe Qualität der Weine und Sekte aus dem Elbtal und stärken zugleich die Wahrnehmung des gesamten Weinbaugebiets Sachsen.
Bei der diesjährigen AWC Vienna, die mit 4.486 eingereichten Weinen und Sekten aus 34 Ländern als einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Branche gilt, konnten gleich fünf Produkte von Schloss Wackerbarth die internationale Fachjury überzeugen. Gold erhielten der „2024er Riesling trocken“ von den Terrassen im Goldenen Wagen, die „2024er Traminer Spätlese“ vom Goldenen Wagen sowie der „2024er Weißburgunder trocken“ vom Thonberg in Laubach. Auch im Bereich der traditionellen Flaschengärsekte gab es Grund zum Feiern: Der „2023er Riesling brut“ Jahrgangssekt und der Spitzensekt „Bussard Royal Réserve brut“ wurden ebenfalls mit Gold ausgezeichnet.
Besonders bemerkenswert ist die Erfolgsgeschichte des Bussard-Sektes. Bereits im „Henris Weinguide Deutschland 2026“ wurde er mit der Höchstbewertung von fünf Trauben ausgezeichnet und dort als „absolute Weltklasse“ eingestuft.
Doch nicht nur in Wien überzeugten die Weine aus Sachsen. Auch beim traditionsreichen Wettbewerb Mundus Vini setzte Schloss Wackerbarth seine Erfolgsserie fort. Die internationale Expertenjury vergab vier weitere Goldmedaillen an den „2024er Bacchus trocken“, den „2024er Riesling Kabinett“ aus dem Paradies, die „2024er Riesling Spätlese“ vom Wackerbarthberg sowie erneut an den „2024er Weißburgunder trocken“ vom Laubacher Thonberg.
Für Jürgen Aumüller, den önologischen Leiter von Schloss Wackerbarth, sind die Auszeichnungen weit mehr als nur ein Erfolg für das Staatsweingut. Sie lenken den Blick auf die Qualität des gesamten sächsischen Weinbaus. Gleichzeitig sieht er die Bestätigung für die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung der Weinberge sowie die kontinuierliche Qualitätsentwicklung im Keller. Besonders die charakteristische „Cool Climate“-Weinstilistik und die rund 190-jährige Tradition klassischer Flaschengärsekte im Elbtal tragen dazu bei, nationale und internationale Genießer gleichermaßen zu begeistern.
Die Erfolge wiegen umso schwerer, da beide Wettbewerbe auf unabhängigen Blindverkostungen basieren. Bei der AWC Vienna bewerten Önologen, Sommeliers, Fachhändler und Weinjournalisten die Weine anonym nach dem international anerkannten 100-Punkte-System. Auch Mundus Vini setzt seit 25 Jahren auf professionelle Blindverkostungen durch Experten aus rund 40 Ländern. Dass sich Schloss Wackerbarth in diesem hochkarätigen Umfeld gleich mehrfach Gold sichern konnte, zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert sächsische Weine heute auf der internationalen Bühne genießen.



