„Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“ – das wusste schon Johann Wolfgang von Goethe und es gilt auch für den Unterricht. Warum mit der Schulklasse nicht einmal die BRÜCKE-Künstler in Moritzburg entdecken?
Zwischen 1909 und 1911 zog es Mitglieder der berühmten Dresdner Künstlergruppe BRÜCKE hinaus in die Natur der Teichlandschaft Moritzburg. Künstler wie Erick Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein und zeitweise Otto Müller suchten und fanden hier Inspiration und schufen zahlreiche Werke, die zu den bedeutendsten des deutschen Expressionismus gehören. Seit 2016 lädt der BRÜCKE-Weg dazu ein, sich auf die Spuren der Künstler zu begeben, Stimmungen und Eindrücke nachzuempfinden. 15 Stationen geben dazu einen besonderen Blick in die Landschaft.
Ab sofort gibt es dazu eine eigene BRÜCKE-Web-App. Sie begleitet die Besucher entlang des Weges, erklärt und gibt viele zusätzliche Informationen. Außerdem werden weitere Veranstaltungen wie der Moritzburger Kunstsommer angekündigt. Ergänzend und ideal für Klassen gibt es eine neue BRÜCKE-Begleitmappe mit Kreativvorlagen zum Zeichnen sowie Quiz mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Besonders für die Mittel- und Oberstufe ist das Angebot als lebendiger Unterricht geeignet.
Die Unterlagen gibt es in der „Moritzburg-Information“ an der Schloss-Allee.
Weitere Informationen geben Gundula Bleul und Silke Opitz von der Kulturlandschaft Moritzburg GmbH (Kontakt: 035207/ 8540 oder info@kulturlandschaft-moritzburg.de)
TIPP: Der Bus fährt jetzt stündlich von Dresden nach Friedewald, empfehlenswert ist auch die Kleinbahn. Der Kulturraum Meißen fördert übrigens solche Bildungsfahrten innerhalb des Kulturraumes mit 9 Euro pro Schüler.
BRÜCKE-Web-App: www.bruecke-moritzburg.de



