Juni 2025: Team Zastrow und Ortschaftsräte aus dem Dresdner Norden erinnern an Stadtratsbeschlüsse und fordern von der Stadt Dresden, das Grundstück für die neue Schwimmhalle nicht zu veräußern. Foto © BranczeiszJuni 2025: Team Zastrow und Ortschaftsräte aus dem Dresdner Norden erinnern an Stadtratsbeschlüsse und fordern von der Stadt Dresden, das Grundstück für die neue Schwimmhalle nicht zu veräußern. Foto © Branczeisz

Die Schwimmhalle im Dresdner Stadtteil Klotzsche steht kurz vor der Schließung – und mit ihr ein zentraler Pfeiler der städtischen Schwimmausbildung. Ein aktuelles Gutachten zeigt: Der bauliche Zustand ist deutlich schlechter als bisher bekannt. Wird nicht bald saniert, droht die endgültige Stilllegung.

21 Schulen und 10 Sportvereine sind betroffen – darunter Hunderte Kinder, die dort regelmäßig Unterricht und Training absolvieren. Die Grünen im Stadtrat schlagen Alarm: Ohne die Schwimmhalle gerät der gesamte Schwimmunterricht im Dresdner Norden ins Wanken. Eine Ausweichmöglichkeit? Fehlanzeige.

„Der Wegfall würde zu massiven Unterrichtsausfällen führen“, warnt Katharina Ringler, bildungspolitische Sprecherin der Grünen. Denn: Die Dresdner Bäder GmbH hat keine freien Kapazitäten mehr. Lediglich das Elbamare bietet rund 50 freie Bahnstunden pro Woche – aber das reicht bei weitem nicht, um den Bedarf auch nur annähernd zu decken.

Ulrike Caspary, Stadträtin für Klotzsche, bringt es auf den Punkt: „Für unseren Stadtteil ist eine wohnortnahe Schwimmhalle keine Option – sie ist unverzichtbar.“ Die Grünen fordern nun vom Bildungs- und Sportbürgermeister Peter Donhauser ein schnelles Handeln: Ob Sanierung oder Neubau – eine tragfähige Lösung muss her. Und zwar dringend.

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