Winzer Thassilo Uhlig erntet Solaris-Trauben. Foto © Schloss WackerbarthWinzer Thassilo Uhlig erntet Solaris-Trauben. Foto © Schloss Wackerbarth

Kaum eine Stadt lebt so sehr vom Wein wie Radebeul. 13 Besenwirtschaften, rund 30 Winzer und Weinbaugemeinschaften sowie die Aushängeschilder Schloss Wackerbarth und Hoflößnitz prägen die Stadt wie kaum etwas anderes. Und wenn es um den Lieblingswein geht, fällt ein Name besonders oft: Riesling. Doch ausgerechnet die deutsche Lieblingsrebe steht unter Druck – und das längst nicht nur in Rheinhessen oder am Kaiserstuhl. Auch im Elbtal ist angekommen, was vielerorts offen diskutiert wird: Der Klimawandel verändert den Weinbau spürbar.

Extreme Hitzeperioden, gefolgt von heftigen Niederschlägen – diese Wetterkapriolen machen auch vor Radebeul nicht Halt. Was bedeutet das für die Reben, für die Ernte, für den Riesling? Genau darüber wird am Montag, 2. März 2026, um 19.30 Uhr im Kulturbahnhof Radebeul Ost diskutiert. Eingeladen haben Bündnis 90/Die Grünen in Radebeul zum Talk „Klima & Wein“.

Zwei ausgewiesene Experten geben Einblick: Dr. Johannes Franke, Leiter des Fachzentrums Klima im Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, sowie Felix Hösselbarth, Vorsitzender des Weinbauverbandes Sachsen und Geschäftsführer des Bio-Weinguts Hoflößnitz. Sie sprechen über Risiken, Anpassungsstrategien und die Zukunft des sächsischen Weinbaus.

Und weil Theorie allein nicht reicht, wird es auch etwas zu trinken geben – vielleicht sogar ein Glas Riesling.

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