Radfahrer und Fußgänger müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Ab dem 23. Februar 2026 startet die Stadt Radebeul mit dem Ausbau der Fahrradrampe an der Brücke Niederwartha. Nach dem Ende von Schnee und Frost wird die bestehende Anbindung an die Elbquerung grundhaft saniert. Geplant ist ein vier Meter breiter kombinierter Rad- und Gehweg in Asphaltbauweise – ein deutliches Plus für Komfort und Sicherheit auf dem viel genutzten Elbradweg.
Während der Bauzeit bleibt die Elbquerung über die Eisenbahnbrücke bis voraussichtlich Ende März voll gesperrt. Als Alternativen stehen die Fähre in Coswig-Kötitz, die Autobahnbrücke der A4 bei Dresden sowie die Regionalbahn RB 31 zwischen Niederwartha und Radebeul-Naundorf zur Verfügung. Auch die benachbarte Straßenbrücke der Staatsstraße 84 kann genutzt werden. Dort gilt vorübergehend Tempo 70, zudem weisen Gefahrzeichen auf Radverkehr hin.
Ausgeführt werden die Arbeiten von der Richard Schulz Tiefbau GmbH aus Schwarzheide. Die Kosten belaufen sich auf rund 90.000 Euro und werden mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts mitfinanziert. Ziel ist eine moderne, leistungsfähige Anbindung für den Radverkehr entlang der Elbe.



