Das Lügenmuseum in Radebeul öffnet vom 9. bis 22. Februar 2026 täglich seine Türen – und lockt mit einem Erlebnis jenseits von Wahrheit und Fiktion. Im Gasthof Serkowitz verschmelzen skurrile Objekte, groteske Legenden und biografische Fragmente zu einem begehbaren Gesamtkunstwerk, das Besucher:innen selbst zu Mitspielern macht.
Künstler Reinhard Zabka, von der Zeit als „letzter Dadaist des wilden Ostens“ beschrieben, knüpft an eine 400-jährige Linie von Querdenkern wie Jakob Böhme an. In dieser kreativen Zeitblase zwischen „gebrandmarkten Dissidenten“ eröffnet sich ein Erfahrungsraum, in dem kreative Maskeraden die Lügen des Systems entlarven.
„Ein ungesichertes Werden ist erfüllender als ein gesichertes Sein“ – mit diesem Leitsatz am Eingang entführt das Museum in neue Denkdimensionen. Die Besucher sind eingeladen, genau hinzusehen, zu interpretieren und ihren Blick für das Unerwartete zu schärfen.
Kunst, Philosophie, Spieltrieb und Gesellschaftskritik greifen hier ineinander. Eine lohnende Reise durch Raum und Idee – besonders für alle, die den Winterferien-Alltag gegen visionäre Inspiration tauschen wollen.



