Katharina Schmidt kann aufatmen - der Umzug ist geschafft. Die neue Stadtbibliothek in der Bahnhofstraße hat geöffnet. Foto © BranczeiszKatharina Schmidt kann aufatmen - der Umzug ist geschafft. Die neue Stadtbibliothek in der Bahnhofstraße hat geöffnet. Fotos © Branczeisz
Katharina Schmidt kann aufatmen - der Umzug ist geschafft. Die neue Stadtbibliothek in der Bahnhofstraße hat geöffnet. Foto © Branczeisz
Katharina Schmidt kann aufatmen – der Umzug ist geschafft. Die neue Stadtbibliothek in der Bahnhofstraße hat geöffnet. Fotos © Branczeisz

Radebeul. Andere ziehen mit zwei Koffern um. Die Stadtbibliothek Radebeul-West hatte rund 20.000 Medien im Gepäck. Seit heute, 12. Oktober, wird in der Bahnhofstraße 7 wieder gestöbert – mitten in Kötzschenbroda. Wo früher Rossmann und NKD lockten, warten jetzt Geschichten statt Sonderangebote. Moderne Bereiche und gemütliche Sitzecken machen Lust aufs Schmökern. Die S-Bahn ist nah, ebenso Grundschule, Oberschule, evangelische Schule und neue Musikschule. Hier entsteht mehr als eine Ausleihstation: ein Treffpunkt fürs Viertel.

Ganz ohne Plot-Twist lief der Umzug nicht. Ursprünglich sollte die Bücherei in den Bahnhof West ziehen. Daraus wurde nichts. Später bremsten Baumängel den Einzug in die Bahnhofstraße. Bei deren Einweihung blieb die Bibliothek deshalb noch außen vor.

Auch ein Stück Stadtgeschichte ist dabei: Seit 1996 war die Bücherei am Ledenweg 2 zu Hause, gleich hinter der Hofmann-Villa, einst Sitz der FDJ-Kreisleitung. Zur heutigen Eröffnung kam auch Carola Aschenbach, die frühere Bibliotheksleiterin. Schon 2002 war sie bei der Eröffnung der Bibliothek im Ost-Bahnhof dabei – damals auch mit Dr. Jörg Müller, dem Ersten Bürgermeister. Nun hat West sein neues Kapitel. Und das Schöne: Hier muss niemand leise begeistert sein.

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