Radebeul verbucht einen wichtigen Erfolg im Dauerstreit um die Abfallentsorgung am Kynastweg. Beim Vor-Ort-Termin am Montag, dem 19. Januar, bestätigten alle Beteiligten: Die aktuell praktizierte Zwischenlösung funktioniert – und bleibt bestehen.
Vertreter der Stadtverwaltung, des Zweckverbands Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE), der Entsorgungsfirmen Alba und Nehlsen sowie der Berufsgenossenschaft (BG) trafen sich gemeinsam mit einem betroffenen Anwohner, um die Situation an der engen Stelle direkt zu begutachten. Ergebnis: Die Müllentsorgung funktioniert, verursacht keine Probleme und darf wie bisher fortgeführt werden. Eine Einschätzung, die von allen Seiten – Entsorgern, BG und ZAOE – geteilt wird.
Besonders erfreulich: Auch der zweite, rund einen Meter lange Abschnitt der Engstelle wurde von der Berufsgenossenschaft als unproblematisch eingestuft. Beim ersten, etwa 15 Meter langen Teil sei die Lage zwar komplexer, doch auch hier zeigen sich alle Beteiligten kooperativ und lösungsorientiert.
Die Stadtverwaltung will trotzdem weiterdenken und bittet die Berufsgenossenschaft um eine fachliche Gefährdungsbeurteilung. Ziel ist, langfristig wieder das reguläre Durchfahren mit Müllfahrzeugen zu ermöglichen – so wie es früher bereits üblich war. Bis dahin bleibt die haushaltsnahe Entsorgung für die Anwohner gesichert.



