Mit einem klaren Blick nach vorn hat Oberbürgermeister Bert Wendsche in seiner Neujahrsansprache den Startschuss für ein ereignisreiches Jahr 2026 in Radebeul gegeben. Trotz knapper Kassen will die Stadt nicht kürzen, sondern gestalten. „Gemeinsam schaffen wir das“, betont Wendsche. Ein zentraler Punkt: die Konzentration auf das Wesentliche. So wird die Verwaltung bis 2027 fünf Prozent der Stellen einsparen – als Beitrag zur Haushaltsstabilität.
Doch im Mittelpunkt steht der Fortschritt: Radebeul investiert kräftig in Bildung, Kultur und Infrastruktur. Der Umzug der Stadtbibliothek in die Bahnhofstraße und das neue Vereinshaus im historischen Rathaus stärken das soziale Miteinander. Die Musikschule zieht ins sanierte Postgebäude, die neue Feuerwache in Ost wird eröffnet und der Bau am Karras-Museum startet. Auch der Hochwasserschutz schreitet mit der Neutrassierung des Lößnitzbaches voran. Die Waldstraße erhält eine grundhafte Sanierung – für mehr Sicherheit im Verkehr.
Ein besonderer Fokus liegt auf Familienfreundlichkeit. Als erster zertifizierter familienfreundlicher Urlaubsort im Landkreis setzt Radebeul auf junge Familien und nachhaltige Lebensqualität. Wendsche ruft zum Zusammenhalt auf: „Gehen wir mutig voran – für ein starkes, lebenswertes Radebeul.“



