Kendall Old Elk vor Gemälde Elk Eber. Foto © Karl-May-MuseumKendall Old Elk vor Gemälde Elk Eber. Foto © Karl-May-Museum

Ein außergewöhnliches Stück Geschichte steht am 25. Juni im Karl-May-Museum in Radebeul im Mittelpunkt. In der Villa Bärenfett hängt die originale Jacke von Curley, dem legendären Crow-Scout und einzigen Überlebenden von General George Armstrong Custers Einheit bei der Schlacht am Little Bighorn. Genau 150 Jahre nach dem berühmten Gefecht, das als eine der bedeutendsten Auseinandersetzungen der indianischen Geschichte gilt, wird dieses Exponat zum Ausgangspunkt einer ganz besonderen Begegnung.

Ab 18 Uhr ist Kendall Old Elk zu Gast im Museum. Für ihn ist die Jacke weit mehr als ein historisches Ausstellungsstück. Als direkter Nachfahre Curleys verbindet ihn eine persönliche Familiengeschichte mit einem Ereignis, das bis heute weltweit bekannt ist. Der Angehörige der Apsáalooke, auch Crow genannt, schlägt dabei die Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und gibt Einblicke in die Sichtweise seiner Familie auf die historischen Ereignisse.

Besucher erwartet ein authentischer Austausch über Geschichte, Identität und Erinnerung – jenseits bekannter Klischees des Wilden Westens. Dabei stehen persönliche Erfahrungen ebenso im Mittelpunkt wie die historischen Hintergründe der Schlacht am Little Bighorn.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwoch, dem 25. Juni, um 18 Uhr. Der Einlass startet bereits um 17.30 Uhr. Es gelten die regulären Eintrittspreise des Museums. Wer den Abend entspannt ausklingen lassen möchte, kann sich außerdem freuen: Das BBQ-Angebot vor Ort bleibt an diesem Tag länger geöffnet.

PS: Das BBQ hat länger geöffnet an diesem Tag.

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