Für das Da Mimmo stehen Mahmut Karahat (52) und sein Sohn Jusuf Karahat (20). Foto © SchinewFür das Da Mimmo stehen Mahmut Karahat (52) und sein Sohn Jusuf Karahat (20). Foto © Schinew

Anzeige

Wer die Tür zum „Da Mimmo“ in Coswig öffnet, betritt nicht einfach ein Restaurant – man tritt ein in eine Familiengeschichte, die nach Basilikum, frischem Teig und jahrzehntelanger Erfahrung schmeckt. In den Räumen des ehemaligen „Zum Moritz“ auf der Moritzburger Straße 27 ist ein Ort entstanden, der bewusst mehr sein will als nur Gastronomie: ein Stück Italien mitten in Coswig.

Hinter dem Konzept stehen Mahmut Karahat (52) und sein Sohn Jusuf Karahat (20). Die Rollen sind klar verteilt – und doch eng verwoben. Der Vater ist vor über 30 Jahren nach Deutschland gekommen und ist vielen italienischen Köchen zur Hand gegangen. Dabei hat er nicht nur Rezepte gelernt, sondern auch das feine Gespür für Authentizität entwickelt – diese kleinen, oft unsichtbaren Küchengeheimnisse, die ein Gericht besonders machen. Der Sohn steht für die nächste Generation. In Radebeul geboren, hat Jusuf eine Ausbildung im Hotelfach absolviert und bringt frischen Wind in den Service. Sein Anspruch: gehobene Qualität, aufmerksam, aber unaufdringlich. Gleichzeitig kennt er die Küche von Grund auf – eine Kombination, die man spürt, sobald Teller und Atmosphäre zusammenkommen.

Die Familie Karahat ist in der Region längst kein unbeschriebenes Blatt. Über Jahre hinweg haben sie Gastronomiebetriebe und Lieferdienste aufgebaut, eng verbunden mit dem bekannten „La Bella Vita“ in Radebeul. Diese Verwurzelung merkt man auch im „Da Mimmo“. Das Ambiente unterstreicht diesen Anspruch. Die Tische sind stilvoll gedeckt, ohne steif zu wirken. Im Vereinszimmer finden größere Gesellschaften ihren Platz, während an der Theke eine kleine Campari-Lounge zum Verweilen einlädt. Es ist diese Mischung aus modernem Stil und entspannter Wärme, die den Raum prägt.

Kulinarisch setzt das „Da Mimmo“ auf das, was wirklich zählt: ehrliche italienische Küche. Hausgemachte Pasta, knusprige Pizza aus dem Steinofen und eine Auswahl an Antipasti bilden das Herz der Karte. Besonders gefragt ist die großzügige Vorspeisenplatte für zwei – ein Klassiker, der zeigt, wie viel Wert hier auf Frische gelegt wird. Auch Pasta-Gerichte wie „alla Vongole“ oder vegetarische Varianten finden ihren festen Platz. Dazu kommen Fleischgerichte wie Bistecca oder Saltimbocca, eine umfangreiche Weinkarte und italienische Desserts – vom Tartufo bis zum Espresso, der den Abend abrundet. Geöffnet ist das Restaurant an mehreren Tagen sowohl abends als auch – an ausgewählten Terminen – mittags. Dienstag bleibt Ruhetag, ansonsten bietet das „Da Mimmo“ genügend Gelegenheiten, sich eine kleine Auszeit zu gönnen.

Barrierefreiheit