Waldstraße-Baustart in Radebeul verschiebt sich. Foto © BranczeiszWaldstraße-Baustart in Radebeul verschiebt sich. Foto © Branczeisz

Die geplante Baumaßnahme an der Waldstraße in Radebeul verzögert sich – und das hat mehrere Gründe. Ursprünglich sollte der Start bereits im Januar erfolgen, nun ist der vorläufige Baubeginn für den 16. Februar 2026 angesetzt. Ausschlaggebend ist dabei nicht nur das Wetter, sondern auch eine komplexe Verkehrs- und Baustellenlage mit der Stadt Dresden.

Der „Knackpunkt“ liegt in der Überschneidung zweier Großprojekte: In Dresden ist die Großenhainer Straße wegen einer 110-kV-Leitung vollständig gesperrt – eine Maßnahme, die bis Ende 2026 laufen soll. Gleichzeitig plant Radebeul nun an der angrenzenden Waldstraße umfangreiche Bauarbeiten. Besonders brisant: Im Laufe des Jahres, voraussichtlich ab Mai, wird das Dresdner Baufeld noch erweitert – dann fällt auch der Autobahnzubringer Wilder Mann komplett weg.

Da die Dresdner Baustelle bereits läuft, sind Umleitungen und Plantafeln vor Ort auf diese Maßnahme abgestimmt. Für Radebeul bedeutet das: Bevor eigene Umleitungen ausgeschildert werden können, müssen diese erst abgestimmt und bestehende Maßnahmen angepasst oder ersetzt werden.

Hinzu kommen wetterbedingte Einschränkungen: Die Arbeiten im Erdreich sowie die geplante Verlegung einer Trinkwasserleitung sind bei Bodenfrost schlicht nicht möglich. Auch das sorgt für die aktuelle Verschiebung.

Die Stadt Radebeul bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Geduld – denn ab dem Frühjahr wird es im Dresdner Norden und Radebeuler Osten eng. Die Koordination beider Großprojekte ist eine logistische Herausforderung, die voraussichtlich bis Ende 2026 andauern wird.

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