Gleisräumung im Konvoi. Foto: © DresdenGleisräumung im Konvoi. Foto: © Dresden

Der Winter hat die Region Dresden fest im Griff – und sorgt für Chaos auf den Straßen. Seit Mitternacht registrierte die Polizeidirektion Dresden 68 Verkehrsunfälle – fast so viele wie sonst in einem ganzen Tag. Sieben Menschen wurden verletzt, teils schwer.

Der schwerste Unfall ereignete sich auf der A17 bei Bahretal: Ein VW Caravelle geriet nach einem Überholmanöver ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der 33-jährige Fahrer sowie sechs Insassen wurden verletzt – Rettungskräfte brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Die Autobahn war in Richtung Dresden rund zwei Stunden voll gesperrt.

Auch im Stadtgebiet Dresden krachte es immer wieder. In der Münzmeisterstraße rutschte ein Bus auf glatter Fahrbahn – das Heck schlitterte gegen einen Baum, rund 1.800 Euro Sachschaden. Besonders heftig traf es den Bereich Flügelweg/Hamburger Straße, wo sich gleich mehrere Unfälle ereigneten und für Verkehrsbehinderungen sorgten.

In Meißen verlor eine 54-jährige Skoda-Fahrerin in der Friebelstraße die Kontrolle, prallte gegen einen parkenden Audi Q2. Schaden: etwa 3.000 Euro. In Freital rutschte ein 28-jähriger Vito-Fahrer rückwärts in einen Zaun – verursacht durch einen vereisten Anstieg. Sachschaden: ca. 1.500 Euro.

Die Polizei appelliert dringend an alle Verkehrsteilnehmer: angepasst fahren, Abstand halten, mehr Zeit einplanen!

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