Kendall und Maria Old Elk von den Apsaalooke-Crow waren zu Gast beim 1. Indigenen November. Foto: © KMMKendall und Maria Old Elk von den Apsaalooke-Crow waren zu Gast beim 1. Indigenen November. Foto: © KMM

Der erste „Indigene November – Native American Heritage Month“ im Karl-May-Museum war sicher nicht der letzte! Drei Wochenenden lang zog das Karl May Museum gemeinsam mit den zahlreichen Besuchern über Turtle Island und erlebten die faszinierenden Kulturen der indianischen Völker, die unsere vier Gäste mit uns teilten.


Kevin Manygoats (Diné – Navajo) öffnete die Villa Nscho-tschi für Einblicke aus erster Hand – Alltagswissen, Erzähltradition, Brücken zwischen Reservation und Dresden. Drew Hayden Taylor (Anishinabe – Ojibwe) widmete sich der „German obsession with Native Americans“ mit Humor und Tiefgang. „Searching for Winnetou“ entzauberte Projektionen, ohne Zuneigung zu demütigen – ein Abend, der Lachen und Nachdenken in denselben Satz legte.

Highlight des ersten „Indigenen Novembers“ im Karl-May-Museum waren Kendall & Maria Old Elk (Apsaalooke – Crow). Ihrem Bann konnten sich selbst ein sonst ja eher zurückhaltendes deutsches Publikum nicht entziehen. Das charismatische Paar holte die Zuschauer von ihren Stühlen und bewegte sie zum ausgelassenen Tanzen. Auch ein paar Worte in der universellen Zeichensprache der Indianer lehrte er das Publikum. Doch meist lauschte das Publikum andächtig den weisen Worten Kendall Old Elks, der wie kein anderer versteht, seine Botschaft eindringlich aber sanft zu vermitteln.

Der Dank geht vor allem auch an alle Besucher, die diesen „Indigenen November“ nicht nur konsumiert, sondern aktiv mitgestaltet haben. Mit Interesse und Respekt nahmen die Organisatoren das Gesprächsangebot rege an und führten dabei zu tiefen neuen Erkenntnissen. Das waren tatsächlich Begegnungen auf Augenhöhe.


Die Mitarbeiter danken von Herzen für diese intensiven Eindrücke, die uns noch lange begleiten werden. Mindestens bis zum nächsten November…

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