Mit einem neuen Schrifttyp will Radebeul lockerer und sichtbarer sein. Foto © Stadt RadebeulMit einem neuen Schrifttyp will Radebeul lockerer und sichtbarer sein. Foto © Stadt Radebeul

Wer aktuell auf der Meißner Straße unterwegs ist, merkt vielleicht: Aus Blau wird Weiß – zumindest bei den touristischen Wegweisern des Pkw-Leitsystems. Die Stadt stellt die Beschilderung um und setzt künftig auf dunkle Schrift auf hellem Hintergrund. Viele der bisherigen Großschilder haben ihre besten Tage längst hinter sich. Verblichen, beschädigt, teilweise schwer zu entziffern. Auffällig ist dabei nicht nur die neue Farbgebung, sondern die Schrift. Künftig kommt „DINsaur bold“ zum Einsatz – eine moderne Interpretation der bekannten DIN-Schrift.

Während das Original eher streng, kantig und funktional wirkt, setzt die neue Variante auf weiche, abgerundete Linienenden. Diese „Knochen“-Optik gibt der Schrift nicht nur ihren Namen, sondern sorgt auch für einen deutlich freundlicheren Gesamteindruck. Der Effekt: weniger Behörden-Charme, mehr modernes Stadtbild. Die Schrift bleibt dabei klar und gut lesbar – auch aus der Distanz oder bei schneller Vorbeifahrt. Genau das ist entscheidend für ein funktionierendes Leitsystem. Gleichzeitig bringt sie eine gewisse Leichtigkeit ins Design, ohne an Orientierungskraft zu verlieren.

Mit der Neugestaltung zeigt sich: Auch vermeintlich kleine Details wie Straßenschilder können viel bewirken. Radebeul setzt damit ein klares Zeichen für mehr Nutzerfreundlichkeit – und verpasst seinem Stadtbild ganz nebenbei ein frisches Update.

Ebenso neu: Der Schriftzug „Dresden/Elbland“ – eine Marke, die die Stadt ausdrücklich stärken will.

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