Im Kammerbezirk Dresden zeigt sich ein klarer Trend: Das Handwerk gewinnt wieder an Attraktivität. 2.348 junge Menschen haben im Jahr 2025 eine Lehre in einem Handwerksbetrieb begonnen – ein Plus von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals waren es 2.162 Ausbildungsverhältnisse. Besonders erfreulich: Auch immer mehr junge Frauen entscheiden sich für eine Karriere im Handwerk – 514 weibliche Auszubildende starten durch, gemeinsam mit 1.834 jungen Männern.
Die Zahlen sprechen für sich und bestätigen das Handwerk in seiner zentralen Rolle als Ausbildungs- und Wirtschaftsmotor. Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, betont: „Diese Entwicklung zeigt eindrucksvoll, dass das Handwerk seinen Ruf als Ausbilder der Nation festigt. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen investieren unsere Betriebe in die Zukunft junger Menschen.“
Die duale Ausbildung bietet nicht nur praktische Qualifikation, sondern auch langfristige Perspektiven – regional verwurzelt und karrieresicher. Betriebe in Ostsachsen setzen dabei weiterhin auf direkte Förderung und enge Begleitung junger Talente. Für das kommende Ausbildungsjahr stehen bereits wieder zahlreiche freie Lehrstellen sowie Praktika- und Ferienjobangebote bereit, die auf der Plattform www.hwk-dresden.de/einfachmachen übersichtlich abrufbar sind. Unternehmen können ihre Angebote kostenfrei veröffentlichen, während Interessierte nach Berufen und Regionen filtern können.
Besonders gefragt war im Jahr 2025 der Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers – mit 376 neuen Lehrverträgen. Dahinter folgen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (176), Elektroniker (168), Tischler (115), Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk (107) sowie Friseurinnen und Friseure (102).



